Trifolium repens / Weiß-Klee

Familie Fabaceae, Schmetterlingsblütler
Pflanzen pro qm 8.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort

Trifolium repens ist auf der gesamten Nordhalbkugel der alten Welt beheimatet. In Deutschland ist er flächendeckend häufig von den Tieflagen bis in alpine Höhen.

Der Weiß-Klee ist eine Kennart der intensiv genutzten Fettwiesen, kommt aber auch in Glatthaferwiesen und Halbtrockenrasen vor.

Aufgrund seiner ausgesprochenen Trittverträglichkeit fehlt er in kaum einem Tritt- und Parkrasen.

Beworzugt werden möglichst sonnige Lagen auf in allen anderen Parametern mehr oder weniger mittleren Standorten.

Ökologische Zeigerwerte nach ELLENBERG (1992)
Licht (8)  Temperatur (-)  Kontinentalität (-)  Feuchte (5)  Reaktion (6)  Stickstoff (6)

Beschreibung

Trifolium repens ist eine wintergrüne Staude, die durch oberirdische Ausläufer bis zu 20 cm hohe Teppiche bildet.

Die typischen Kleeblüten sind weiß bis rosé-weiß und erscheinen mit dem Hauptflor von Anfang/Mitte Mai bis Mitte Juni. Nach Rückschnitt kommt es zu Nachblüten bis in den Oktober hinein.

Verwendungshinweise

Trifolium repens ist sicher Nichts, was man sich zwingend aktiv in den Garten holen muss. Meist ist es schon da, oft an Stellen, wo eigentlich der englische Rasen vorgesehen war.

Dennoch können sich Weiß-Kleebestände in blütenreichen Kräuterwiesen zu einem echten Blickfang entwickeln und sollten zumindest geduldet werden.

Wer eine aktive Ansiedlung erwägt, ist auf Saattgut angewiesen, Topfballenware ist so gut wie nicht erhältlich.

Kultur

Die Art ist in nicht zu trockenen und nicht zu feuchten Sonnenlagen konkurrenzkräftig, bedrängt aber nur zarte Hungerkünstler ernsthaft.

Durch die tiefreichende Pfahlwurzel beeindrucken sie auch etwas längere Trockenphasen nicht sonderlich.

Bilder












Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
bis 15 cm Höhe
15-30 cm Höhe
weiß
rosé-weiß
Mai
grün
weiß
panaschiert
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
Ton
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Wiesen
arme Böden
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Südeuropa
Süd-Osteuropa
Osteuropa/Kaukasus
mediterraner Schwerpunkt
Hügelland (collin)
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
Sibirien
Zentral-Asien
Kleinasien
Vord. Orient
Afrika
Nordafrika
Liebhaberpflanze
Sehr gering
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Frischwiesen
Trockenrasen Staudenfluren Zwergstrauchheiden und Nadelgebüsche Einsatzbereich Handelsgängigkeit
Submediterrane Halbtrockenrasen
Staudenfluren frischer, nährstoffreicher Standorte
Staudenfluren trockenwarmer Standorte
Wacholdergebüsche
Gründächer
Substratstärke über 15 cm
Wiese/Prärie
Raritäten/Saatgut
Belaubung Lebensbereich
winter-/immergrün
Alpinum
Wiesen
Gehölzrand/Staudenfluren