Tricyrtis hirta / Rauhaarige Krötenlilie

Tricyrtis_hirta_rauhaarige_kr%c3%b6tenlilie_11 Familie Asparagaceae, Spargelgewächse
Pflanzen pro qm 6.00
Wikipedia Tricyrtis hirta
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Tricyrtis hirta

Die Rauhaarige Krötenlilie stammt aus Japan. Sie besiedelt basenarme, humos-durchlässige, mäßig nahrhafte und dauerfrische bis sickerfeuchte Waldböden.

Typische Wuchsorte befinden sich in Hangwäldern, auf Lichtungen und in Schlagfluren.



Dieses Exemplar zeigt sich schon im ersten Standjahr gut entwickelt. Sie ist hier mit Gewöhnlicher Haselwurz, Japan-Segge und Elefantenrüsselfarn stimmig kombiniert.

Beschreibung

Die Rauhaarige Krötenlilie ist eine sommergrüne, horstige Staude von etwa 60 cm Wuchshöhe. Die Horste gehen durch kurze Ausläufer auf guten Standorten mit der Zeit in die Breite.

Ab August bis in den Frühherbst hinein erscheinen creme-rosa-bräunlich, auffällig braun getigerte Blüten.

Die Laubstruktur ist schon vor der Blüte ein subtil-zierendes Element:



Verwendungshinweise

Tricyrtis hirta ist eine zurückhaltend-aparte Option für halbschattige bis licht schattige Waldsituationen, wo sie  eine dezent exotische Wirkung verbreitet. Sie kommt auch gut im luftfeuchten Schatten von Mauern in asiatischen Gärten zur Wirkung.

Allerdings macht ein Einsatz nur in gepflegten Anlagen an optimalen Standorten Sinn. Nur dann entstehen überzeugende Exemplare.



Die Fernwirkung der Blüten ist unauffällig, umso interessanter ist der genaue Blick.

Kultur

An die Kulturbedingungen stellt sie einige Ansprüche, ist dann aber recht robust und durchaus durchsetzungsfähig. Der Boden sollte weitgehend kalkfrei, schwach sauer bis sauer und stark humos sein. Ideal sind leichte Lehmböden mit Lava-Skelett und hohem Anteil an Laubhumus.

Auf basenreichen Böden ist die Rauhaarige Krötenlilie unbefriedigend vital und kann sich meist unschönem Blattfraß durch Insekten (insbesondere Lilienhähnchen) kaum erwehren.

Auf zu nahrhaften Substraten neigt die Art zum Auseinanderfallen. Trockenphasen sollten vermieden werden, ebenso stauende Feuchte.

Sehr empfehlenswert sind windgeschützte Standorte, die winterliche Frostphasen mildern und im Sommer kühler und luftfeuchter bleiben. Eine winterliche Bedeckung mit Laubstreu reduziert Frostschäden. Wenn möglich sollte die Frühjahrspflanzung bevorzugt werden, andernfalls ist eine Laubdecke im ersten Winter ratsam und auch generell eine bedenkenswerte Vorsichtsmaßnahme.

Sorten:
  • Alba: rein weiße Blüten

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
weiß
rosa
violett
August
September
grün
Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
feucht
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
humos
organische Böden
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
stark sauer
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit Lebensbereich
Asien
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
befriedigend
Hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Asiatisch-Exotischer Garten
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
Waldgarten
Rabatte
Hauptsortiment
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren