Lysimachia ciliata // Felberich

Familie Primulacea, Primelgewächse
Pflanzen pro qm 4.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Lysimachia ciliata: Der Felberich besiedelt mit Ausnahme des Süd-Westens die gesamten USA und das südliche Kanada. Im südlichen Skandinavien zeigt er Einbürgerungstendenzen.

Er kommt in frischen bis feuchten Hochstaudenfluren entlang von Wegböschungen, Fließgewässern, Auwäldern und Gewässerufern vor.



'Firecracker' vergrünt im Sommer etwas, was der Harmonie von Blüte und Blatt durchaus zuträglich ist.

Die Standorte sind bevorzugt halbschattig, bei ausreichend Feuchtigkeit aber auch (voll-)sonnig. Auch im Schatten von Laubbäumen überdauert sie.

Die Substrate sind stickstoffreich und schwach alkalisch bis sauer.



Der braun-rote Austrieb wird hier heftig mit Milium effusum 'Aureum' kontrastiert. Der Blut-Storchschnabel im Vordergrund wird dem Felberich nicht lange Paroli bieten können.

Beschreibung: Der Felberich ist eine sommergrüne, ausläufertreibende Staude von 60 bis 80 cm Höhe. Der Wuchs ist straff aufrecht und unverzweigt. Das Laub der botanischen Art ist grün.

Im Handel befindet sich aber fast ausschließlich die rot-grün-laubige Auslese 'Firecracker'.

Die gelben Blüten erscheinen von Juni bis in den August hinein.

Verwendungshinweise: Der konkurrenzfähige Bronze-Felberich ist eine beliebte Option für robuste Staudenanlagen insbesondere in öffentlichen oder halböffentlichen Grünanlagen.

Das Erscheinungsbild der dunkellaubigen 'Firecracker' ist nicht für naturalistische Situationen gedacht, sondern für betont durchkonstruierte Pflanzungen. Seine Hauptaufgabe ist es, für kräftige Farb- und Hell-Dunkel-Kontraste zu sorgen. Er gehört zum klassischen, sehr bewährten Stauden-Standardsortiment.

Sehr gerne wird 'Firecracker' mit grünlich-gelben oder hell-panaschierten Auslesen von Gräsern wie Hakonechloa macra 'Allgold' oder etwas subtiler Carex elata 'Bowles Golden' in plakative Kombinationen gesetzt.

Am Rande von Teichufern ist er ebenfalls gut platziert. Hier sind kräftige Hochstauden wie Veronicastrum virginicum oder Physostegia virginiana passende Partner, die man z.B. gut in eine angenehm exotisierende Matrix aus Cyperus longus einbetten kann.



'Firecracker' ist zweifellos eine klassisch schöne Staude.

Kultur: Die Art ist widerstandfähig gegen Wildkrautaufkommen. Trockenphasen führen zu Wachstumsverzögerungen und setzen die Konkurrenzfähigkeit herab.

Auf nahrhaften, tiefgründigen und schweren Böden mit guter Wasserversorgung ist die Art sehr wüchsig und breitet sich zügig in die Fläche aus. Sie kann hier nur mit anderen robusten Hochstauden und Gehölzen dauerhaft kombiniert werden.

Am Liebsten steht sie sonnig bis halbschattig.

Sorten:
  • Firecracker: wie die Art, rot überlaufene Blätter, im Jahresverlauf v.a. an halbschattigen Standorten etwas vergrünend (Handelsstandard)
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