Browallia grandiflora / Blauglöckchen

Browallia grandiflora blaugl%c3%b6ckchen (2) Familie Solanaceae, Nachtschattengewächse
Pflanzen pro qm 6.00
Wikipedia Browallia grandiflora

Beschreibung

Naturstandort von Browallia grandiflora: Das Blauglöckchen stammt aus den subtropischen und tropischen Klimaten Mittelamerikas und dem Norden Südamerikas.

Browallia grandiflora wächst vorrangig in dauerhaft frischen, kurzlebigen Ruderalfluren entlang von mehr oder weniger sonnigen Straßenböschungen oder Brachflächen.



Browallia grandiflora blüht ausdauernd, entwickelt aber auch einen etwas strukturschwachen Habitus.

Beschreibung

Browallia grandiflora ist eine kurzlebige, krautige Pflanze. Sie ist nicht frosthart und wird in Miteeleuropa einjährig kultiviert. Sie erreicht mit einem verzweigten Wuchs zwischen 50 und 70 cm Höhe.

Die meist blass-blauen, stieltellerförmigen Blüten haben einen hellblauen bis weißen Schlund. Selten treten auch rein-weiße Varianten auf. Die Blütezeit reicht ausdauernd von Mitte Juni bis Mitte September.

Die Blätter zeichnen sich durch ein ausgeprägtes Hervortreten der Blattadern aus.

Hybridformen wie "Browallia speciosa" sind häufiger im Handel und weisen einen eindrucksvolleren Blütenflor auf.

Verwendungshinweise

Das Blauglöckchen wird selten verwendet und wird im Handel nur sporadisch angeboten. Der Blühspekt ist recht hübsch, aber nicht atemberaubend. Der Wuchsform fehlt ein wenig die Struktur. Dies lässt sich aber durch einen Rückschnitt der Triebspitzen im Mai verbessern.

In der Regel wird es in Topfkultur auf Balkonen und Terrassen eingesetzt, mitunter auch als Zimmerpflanze.

Alternative Einsatzmöglichkeiten sind Rabatten, insbesondere solche mit Wechselflor-Konzept.



Die asymetrischen Blüten mit der starken Aderung sind auch einen detaillierten Blick wert.

Kultur

Browallia grandiflora benötigt warme, sonnige und windgeschützte Standorte. Günstig wirkt sich höhere Luftfeuchtigkeit auf die Vitalität aus.

Das bevorzugt nahrhaft-humose Bodensubstrat sollte frisch bis feucht sein. Selbst kürzerer Trockenstress ist zu vermeiden. Dabei darf aber auch keine stauende Feuchte auftreten.

Soll die Anzucht aus Saatgut versucht werden, erfolgt die Aussaat in humoses Substrat ab März im frostfreien Gewächshaus. Nach den Eisheiligen können die Pflanzen in Freilandkultur genommen werden.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
einjährig
Staude
horstartig
60-100 cm Höhe
hell-blau
blau
Juli
August
grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
unbedeutend
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
feucht
vollsonnig
sonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
humos
keine Bodenverdichtung
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
frostfreie Lage
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
subtropische Klimate
tropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Amerika
Südamerika
Mittelamerika
befriedigend
Sehr hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
konkurrenzschwach
Asiatisch-Exotischer Garten
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
für Pflanzgefäße geeignet
Rabatte
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Raritäten/Saatgut
sommergrün
Gehölzrand/Staudenfluren