Primula vialii / Orchideen-Primel

Primula_vialii_orchideen-primel_11 Familie Primulacea, Primelgewächse
Pflanzen pro qm 20.00

Beschreibung

Naturstandort Primula vialii (Orchideen-Primel):


Primula vialii kommt in Bergregionen im südlichen und mittleren China in Berg-Wiesen-, an Bergbächen, in hochmontanen Tannen-Kiefern-Rhododendron-Wäldern und montanen Rhododendron-Lorbeer-Wäldern vor.

Die Orchideenprimel benötigt dauerhaft frische bis feuchte, basenarme Substrate in absonnigen bis halbschattigen Lagen. In den sommer-kühlen Hochlagen besiedelt sie auch sonnigere Standorte.

Die mehr oder weniger stark humosen Böden sind mäßig nahrhaft bis nahrhaft.

Die Orchideen-Primel (Primula vialii) erfreut auch die Freunde bizarr verformter Blütenstände.

Die Orchideen-Primel hat auch den Liebhabern bizarr verformter Blütenstände etwas zu bieten.

Beschreibung

Die Orchideenprimel ist eine sommergrüne, horstige Rosettenpflanze mit hellgrünem bis grünem Laub. Der Austrieb des Laubes erfolgt spät.

Die kleinen, blass-violetten Einzelblüten stehen in einer dichtblütigen, bis zu 20 cm langen Ähre an einem bis 40 cm langen Blütenstiel. Im ersten Jahr nach der Pflanzung bleiben die Blütenstände oft wesentlich kleiner. Unter suboptimalen Bedingungen bleibt der Blütenflor im zweiten Standjahr aber auch gerne mal aus. 

An den Blütenständen entstehen oft bizarre Verwachsungen. Die Blütezeit liegt im Juni/Juli.

Verwendungshinweise

Primula vialii ist eine ausgesprochen exotisch anmutende Staude, die gut in asiatischen Gärten und exotischen Waldrändern eingesetzt werden kann.

Auch im Kontext hochwertiger, moderner wie historischer Bausubstanz erzielt die Art in licht-absonnigen Wald-Staudenbeeten hinter Mauern, an halbschattigen bis absonnigen Gewässerufern oder an Rändern von Sumpfbeeten interessante Effekte.

Um von der Orchideen-Primel (Primula vialii) solche Prachtexemplare zu erhalten, muss man sich fachmännisch kümmern.

Eleganter ist aber zweifellos die korrekte Blütenform.

Kultur

Allerdings ist die Kultivierung der kurzlebigen Art nicht ganz anspruchslos, so dass ein dauerhafter Einsatz nur in gärtnerisch intensiv betreuten Anlagen empfehlenswert ist.

Grundvoraussetzung sind dauerhaft frische bis feuchte, humos-basenarme und relativ nahrhafte Böden in windgeschützten, luft-feuchten Lagen. Trockene Wärme verträgt sie sehr schlecht. Selbst auf feuchten Böden erschlaffen die Blätter in der Mittagssonne.

Die Art ist außerdem frostgefährdet und wird besser im Frühjahr als im Herbst in windgeschützten Lagen gepflanzt.

Die relativ konkurrenzschwache Art kann nur mit zarten bis höchstens mittelwüchsigen Wald- und Sumpfstauden dauerhaft vergesellschaftet werden.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
rosa
violett
Juni
Juli
hellgrün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
frisch
nicht austrocknend
feucht
halbschattig
absonnig
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
organische Böden
keine Bodenverdichtung
stark sauer
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
sehr gut
Hoch
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
konkurrenzschwach
Asiatisch-Exotischer Garten
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Wassergarten
Steingarten/Alpinum
Waldgarten
für Pflanzgefäße geeignet
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
sommergrün
Wasserrand/Sumpf
Alpinum
Gehölzrand/Staudenfluren