Paeonia peregrina // Fremdartige Pfingstrose

Familie Paeoniaceae
Pflanzen pro qm 5.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Paeonia peregrina

Die Fremdartige Pfingstrose ist im gesamten ost-europäischen Mittelmeeerraum vom Balkan bis nach Kleinasien vom Hügelland bis in montane Höhenstufen verbreitet.

Sie kommt in basenreichen, mäßig trockenen bis frischen und nahrhaften Lehmböden in sonnigen bis licht halbschattigen Wiesen und Staudensäumen vor.



Paeonia peregrina bietet den perfekten Komplementärkontrast zwischen dem kräftig-grünem Laub und den leuchtend roten Blüten.

Beschreibung
Die Fremdartige Pfingstrose ist eine sommergrüne Staude mit knollenartig verdickten Speicherwurzeln. Der Wuchs ist horstig-buschig und erreicht Höhen von gut 70 cm. Die tief-roten, großen Blüten mit gelben Staubgefäßen erscheinen im Mai.

In der Erscheinung recht ähnlich ist Paeonia mascula.

Verwendungshinweise
Paeonia peregrina wächst kompakt, ist gut standfest und hat sich durch die etwas kleineren, einfachen Blüten einen angenehm ursprünglichen Charakter erhalten.

Sie ist damit die ideale Alternative zu den beliebten, teilweise mit exorbitant großen und gerne auch gefüllten Blüten aufwartenden Pfingstrosen

Sehr schön passt sie in sonnige, naturalistische Staudenfluren am Gehölzrand als Blickfang zwischen mittelhohe Gräser und insbesondere die zahlreichen, gartenwürdigen Vertreter der Blut-Storchschnabel-Säume.

Den Platz im ländlichen Prachtbeet wird sie den Pfingst- und Bauernrosen auf absehbare Zeit wohl nicht streitig machen.

Der Bezug ist im Versandhandel möglich.

Kultur
Die Fremdartige Pfingstrose bevorzugt eine gleichmäßig frische Wasserversorgung, kommt aber auch mit kurzen sommerlichen Trockenphasen zurecht. Staunässe sollte vermieden werden.

Sie benötigt einige Zeit, bis der erste Blütenflor angesetzt wird. Insbesondere die Anfangsentwicklung ist träge und ohne eine aufmerksame Betreuung besteht akute Verdrängungsgefahr durch schnellere Konkurrenten. Alte, etablierte Exemlare verlangen dann aber nur noch wenig gesonderte Zuwendung.



'Otto Froebel' bietet größere, leuchtend rot aufblühende, dann pastellig-rote Blüten.

Generell sollte auch Paeonia peregrina möglichst selten umgesetzt werden, da sie auf Verletzungen des umfangreichen Wurzelapparrates mit langwierigen Wachstumsverzögerungen reagiert. Wenn solche Verletzungen durch vorsichtiges und aufwändiges Arbeiten vermieden werden, spricht allerdings nichts gegen Standortverlagerungen.

Um Spätfrostschäden des jungen Austriebes zu vermeiden, sollten windgeschützte Standorte gewählt werden.



Blüte kurz vor der Entfaltung.

Sorten:
  • Otto Froebel: 90 cm hoch, einfache, korallen-rote Blüte, vermutlich hybridisiert
  • Sunshine: 90 cm hoch, einfache, rote Blüte
  • Bilder















    'Otto Froebel'

    Attribute

    Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
    Staude
    Blütenstauden/-Kräuter
    horstartig
    60-100 cm Höhe
    rot
    Mai
    grün
    Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
    giftig
    vorhanden
    frisch
    gut drainiert
    vollsonnig
    sonnig
    halbschattig
    mäßig kalk-/basenreich
    ph-neutral
    kalkarm, leicht sauer
    durchlässiger Lehm
    Lehm
    humos
    kalk-/basenreich
    Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
    mittlere Böden
    reiche Böden
    gemäßigte Klimate
    wintermilde Lage
    Warmlagen
    Europa
    Mittelgebirge (montan)
    Süd-Osteuropa
    Osteuropa/Kaukasus
    Asien
    Kleinasien
    gut
    Mittel
    strukturbildender Gruppen-Solitär
    verträglich
    Ländlicher Garten
    Mediterraner Garten
    Repräsentative Gärten
    Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
    Nebensortiment
    sommergrün
    Alpinum
    Gehölzrand/Staudenfluren