Eryngium bourgatii

Eryngium_bourgatii_bourgats_mannstreu_11 Name Bourgats Mannstreu, Spanischer Mannstreu
Botanischer Name: Eryngium bourgatii
Familie Apiaceae, Doldengewächse
Pflanzen pro qm 12.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort:

 Bourgats Mannstreu (Eryngium bourgatii) wächst in den Pyrenäen und Gebirgslagen des westlichen Mittelmeerraumes sowie in Kleinasien.

In den deutschen Wärmeregionen tritt er gelegentlich und unbeständig in Siedlungsnähe neophytisch auf.

Eryngium bourgatii wächst auf Kalkschotterböden in Schaftriften, in montanen Rasen- sowie niedrigen Staudenfluren.

Die Standorte sind stickstoffarm bis mäßig nahrhaft und mäßíg trocken. Der Spanische Mannstreu kommt vorrangig in vollsonnigen Lagen vor.

Bourgats Mannstreu (Eryngium bourgatii) entwickelt sich träge, ist dann in einer Schwingel-Steppe unschlagbar großartig.

Eryngium bourgatii in einer naturidentischen Steppe aus niedrigen Festuca-Arten

Beschreibung

Der Spanische Mannstreu ist eine etwa 40 cm hohe, horstige Diestel mit steifen, silbrig geeichneten Blättern und charakterstarken, violett überlaufenden Blüten im Juli/August.

Die Art bildet verdickte, tiefreichende Wurzel aus, die der Art die Überbrückung von Trockenphasen ermöglichen.

Bourgats Mannstreu (Eryngium bourgatii) gehört in allen sonnig-trockenen Pflanzungen zur ersten Wahl.

Auch in etwas traditionellere Verwendung als Wegbegleiter ist Eryngium bourgatii eine gute Wahl.

Verwendungshinweise

Eryngium bourgatii ist eine der schönsten Eryngium-Arten und eine sehr gute Wahl für trocken-warme, mäßig nährstoffreiche und v.a. vollsonnige Felssteppenpflanzungen und Alpinarien.

Sehr schön kommt die Art in Verbindung mit niedrigen bis mittelhohen Horstgräsern zur Geltung.

Außerhalb vollsonniger, trockenstressgeplagter Standorte verliert sich der Blaustich der Blüten und bleibt im grau-grünlichen Bereich.



Silbrig-weiß-grüne Formen treten sehr selten auf und richten sich optisch sicher mehr an den Feinschmecker.

Kultur

Die trägwüchsige Art benötigt einige Zeit, bis sie kräftig genug für den ersten Blütenansatz ist. Insbesondere auf verdichteten Böden neigt sie auch dauerhaft zum Kümmern.

Die Standorte sollten wärmebegünstigt, vollsonnig und vor winterlichen Nord-Ost-Winden geschützt sein.

Staunässe führt rasch zum Totalverlust ud Schattendruck sorgt für Kümmerwuchs.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
30-60 cm Höhe
violett
blau
Juli
August
grau-grün
panaschiert
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
trocken
mäßig trocken
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
sonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
poröser Schotter
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
arme Böden
mittlere Böden
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
subtropische Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Mittelgebirge (montan)
Südeuropa
mediterraner Schwerpunkt
Hügelland (collin)
sehr gut
Gering
strukturbildender Gruppen-Solitär
Gruppen-Verbands-Pflanze
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
für Pflanzgefäße geeignet
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
sommergrün
Felssteppen