Clematis heracleifolia

Clematis_heracleifolia_davias_waldrebe_11 Name Davias Waldrebe
Botanischer Name: Clematis heracleifolia
Familie Ranunculaceae, Hahnenfußgewächse
Pflanzen pro qm 4.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte
Sorten

China Purple, Sander

Beschreibung

Naturstandort von Clematis heracleifolia (Davias Waldrebe):


Clematis heracleifolia kommt in weiten Teilen Chinas, der Mongolei und der Koreanischen Halbinsel vom Hügelland bis in die montane Vegetationsstufe vor.

Davias Waldrebe wächst in Waldlichtungen und Gebüschen auf dauerfrischen bis sickerfeuchten, skelettreich-humosen Lehmböden in sonnigen bis halbschattigen, dennoch luftfeuchten Standorten. Die Substrate sind mehr oder weniger nahrhaft und neutral.



Clematis heracleifolia am feuchten Waldrand mit verschiedenen Ligularien

Beschreibung

Clematis heracleifolia ist ein sommergrüner, nicht rankender Halbstrauch mit staudenartigem, horstigem Wuchsverhalten. Wo sie sich an andere Stauden oder Sträucher anlehnen kann, erreicht sie Wuchshöhen von bis zu 120 cm.

An den ohne Stützelementen zunächst aufrechten, mit zunehmender Länge überhängenden bis niederliegenden Langtrieben erscheinen ab Mitte Juli bis Ende August blass-blaue, glockenförmige Blüten mit auffällig zurückgebogenen Kronzipfeln.

Die Samenstände weisen eine silbrig-weiße Behaarung auf und sind bis in den Winter hinein zierend.

Verwendungshinweise

Clematis heracleifolia wird in Mitteleuropa nur selten gärtnerisch eingesetzt, ist aber eine ungewöhnliche Erscheinung, die v.a. in exotischen Waldrandsituationen aparte Akzente setzt.

Sicher, sie ist auf einen aufgeschlossenen Betrachter angewiesen, dem nicht nur das Plakative ins Auge fällt. Die kleinen Blüten sind praktisch ohne jede Fernwirkung und ihre ungewöhnliche Form erschließt sich nur bei eingehender Betrachtung.

Dafür sind die großen Blätter in Verbindung mit der ungewöhnlichen Wuchsform auch außerhalb der Blütezeit interessante Strukturelemente.

Unter dem Strich hat die Gartenwelt nicht auf diese Waldrebe gewartet, der Feinschmecker wird sich aber an ihr zu erfreuen wissen.



Die kleinen Blüten muss man sich schon aus der Nähe anschauen, um sie würdigen zu können.

Kultur

Die Davia Waldrebe gedeiht auch in absonnigen und sogar schattigen Standorten, blüht hier aber weniger willig als in sonnigen bis halbschattigen Lagen.

Die Standorte sollten vor winterlichen Nord-Ost-Winden geschützt sein.

Clematis heracleifolia neigt etwas zur Selbstaussaat, die Keimlinge sind aber gut zu kontrollieren.



In sonnigen, weniger luftfeuchten Lagen werden die Blätter deutlich derber.

Sorten:

  • China Purple: dunkel-blaue Blüten, 125/60 cm hoch/breit,
  • Sander: weiße, kaum glockige Blüten mit verwaschen mittelblauen Kronzipfeln, 175/70 cm hoch/breit, spätblühend

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
horstartig
60-100 cm Höhe
100-150 cm Höhe
weiß
hell-blau
blau
Juli
August
dunkel-grün
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
giftig
vorhanden
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
feucht
sonnig
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
befriedigend
Mittel
strukturbildender Gruppen-Solitär
verträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Asiatisch-Exotischer Garten
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
Waldgarten
Nebensortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren