Camassia cusickii // Gewöhnliche Prärielilie

Familie Asparagaceae
Pflanzen pro qm 100.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Camassia cusickii

Camassia cusickii hat ein sehr kleines natürliches Verbreitungsgebiet im Nord-Westen der USA in Gebirgsregionen von Idaho und Oregon.

Die Gewöhnliche Prärielilie besiedelt von der montanen bis zur subalpinen Stufe frische, meist sommertrockene Berghänge in sonnigen bis licht halbschattigen Lagen.

Die Substrate sind skelettreich-durchlässig, mäßig nahrhaft und mehr oder weniger neutral.



Camassia cusickii stilecht in einer prärieartigen Pflanzfläche auf sandigem Substrat. Im Hintergrund ragen die weißen Kerzen von Eremurus robustus auf. Salvia nemorosa ist ebenfalls eine gute Begleiterin.

Beschreibung
Die Gewöhnliche Prärielilie ist ein bis in den Frühsommer hinein grüner Zwiebelgeophyt. Nach 3 bis 5 Jahren erreichen die Exemplare ihre volle Wuchskraft und werden dann 60 bis 80 (100) cm hoch.

Während der Blüte von Ende April bis in den Juni hinein erscheinen blass-blaue Blütenrispen.

De Gewöhnliche Prärielielie entwickelt ein vergleichsweise üppiges Blattwerk.

Ähnlich ist Camassia leichtlinii, die am Naturstandort frische bis feuchte Wiesen besiedelt.



Die Blüten sind auch im Detail apart.

Verwendungshinweise
Die Gewöhnliche Prärielilie wird am Besten an sonnigen bis licht halbschattigen Standorten im Verbund mit halbhohen Gräsern verwendet, da das recht üppige Laub mit dem Ende der Blüte im Juni niederliegend und unansehnlich wird.

Camassia cusickii sollte in lockeren Beständen eher großflächig gepflanzt werden. Bei der Mengenermittlung zur Bepflanzung kann berücksichtigt werden, dass die Art über Brutzwiebeln und Selbstaussaat zum Verwildern neigt und sich die Bestände an geeigneten Standorten so im Laufe der Jahre verdichten.

Die Gewöhnliche Prärielilie ist in der Anschaffung kosteninstensiv.



Die individuenreiche Verwendung macht durchaus Sinn.

Kultur
Die Art erreicht erst im zweiten oder dritten Standjahr die tatsächliche Wuchskraft und ist vorher für Unterstützung im Konkurrenzkampf dankbar.

Nach der Etablierung ist sie dann im Verbund mit nicht zu hohen, horstigen Gräsern recht stabil und pflegeleicht.



Ein nach der Blüte zusammenbrechender Bestand ist allerdings ein unschöner Anblick, den man tunlichst kaschieren sollte.

Sorten:
  • Zwanenburg: etwas intensiver blau gefärbt, spürbar teurer als die Art
  • Bilder






























    Attribute

    Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
    Staude
    Zwiebel/Knolle
    Blütenstauden/-Kräuter
    horstartig
    60-100 cm Höhe
    weiß
    hell-blau
    Mai
    grün
    Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
    ungiftig
    unbedeutend
    mäßig trocken
    frisch
    gut drainiert
    sommertrocken
    sonnig
    halbschattig
    mäßig kalk-/basenreich
    ph-neutral
    kalkarm, leicht sauer
    (lehmiger/humoser) Sand
    durchlässiger Lehm
    humos
    poröser Schotter
    keine Bodenverdichtung
    kalk-/basenreich
    Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
    mittlere Böden
    reiche Böden
    sehr wintermilde Lage
    frostarme Lage
    ausgeprägte Warmlage
    gemäßigte Klimate
    wintermilde Lage
    Warmlagen
    Amerika
    Nordamerika
    gut
    Gering
    Gruppen-Verbands-Pflanze
    verträglich
    Mediterraner Garten
    Repräsentative Gärten
    öffentliches Grün
    Grünanlagen hoher Pflegestufe
    Rabatte
    Wiese/Prärie
    Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
    Hauptsortiment
    vorsommergrün
    Alpinum
    Wiesen
    Felssteppen