Pinus ponderosa / Gelb-Kiefer

Pinus_ponderosa_gelb-kiefer_11 Familie Pinaceae, Kieferngewächse
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Pinus ponderosa
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Pinus ponderosa

Die Gelb-Kiefer stammt aus den Küstengebirgen des pazifischen Nordamerikas und ist hier in mehreren Unterarten vom Norden Mexikos bis in den Süden Kanadas verbreitet. Im südlichen Verbreitungsgebiet steigt sie bis auf 2.300 m hinauf, während sie weiter nördlich bis auf Meeresspiegelniveau herabsteigt.



Pinus ponderosa entwickelt schon in jungen Jahren malerische Qualitäten.

Pinus ponderosa ist charakteristisch für (voll-)sonnige Waldränder an der Trockengrenze des Waldes im Übergang zu natürlicherweise baumfreien Trockenrasen. In höheren Lagen kommt sie auch auf frischeren Substraten in Nadel-Mischwäldern vor. Die Vegetationsperiode an Gelb-Kiefer-Standorten ist kurz und die Sommer fast immer niederschlagsarm.

Am Naturstandort besiedelt sie arme bis mäßig nahrhafte skelettreiche Sand, Fels- und Schotterböden mit in der Regel saurer bis schwach alkalischer Reaktion. Sie kommt auch mit flachgründigen Substraten zurecht.

Beschreibung

Die Gelb-Kiefer ist ein immergrüner, langlebiger Nadelbaum, der Wuchshöhen von gut 30 m Höhe und etwa 10 m Breite erreicht. Am Naturstandort kommen unter optimalen Bedingugnen auch 70 m hohe Exemplare vor.

Der Habitus ist kegelförmig und auch im Alter bis zum Boden beastet.

Die Nadeln sind auffällig lang.

Verwendungshinweise

Pinus ponderosa entfaltet aufgrund der langen Nadeln eine gewisse, fast grafisch anmutende Charakteristik, die sie von den vielen Kiefern-Arten mit ähnlichem Wuchs abhebt. Außerdem ist dadurch schon als jugendliches Exemplar relativ ausdrucksstark.

Ein Einsatz der Gelb-Kiefer kann daher in größeren Parkanlagen als Solitär oder in kleinen Gruppen erwogen werden.

Wirkungsvoll ist sie insbesondere als Rahmen für weiträumige steppenartige und trockene Alpinarien. Auch an natürlichen Standorten wird die Krautschicht der lichten Steppenwälder der Gelb-Kiefer von horstigen Gräsern dominiert. Nordamerikanische Prärie- und Savannengräser wie Sporobolus heterolepsis, Schizachyrium scoparium oder Andropogon gerardii bieten sich als Matrixpflanzen an.



Lange, dünne Nadeln sind das Markenzeichen der Gelb-Kiefer.

Kultur

An den Standort stellt die Art kaum Ansprüche und gedeiht unter fast allen sonnigen Bedingungen ohne weitere gärtnerische Unterstützung.

Nach der Etablierung übersteht sie auch sommerliche Trockenphasen klaglos. Ideale Zuwachsraten erzielt sie allerdings auf tiefgründigen, dauerhaft frischen und nahrhaften Böden. Die Krautschicht passt hier aber nicht recht zum Trocken-Duktus der Gelb-Kiefer.



Gruppe mit unterschiedlichen Altersstadien

Weiterführende Quelle (Englisch)

Bilder





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Attribute

Lebensform Blütenfarbe Blattfärbung Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft
Baum
Großbäume
gelb
rot
dunkel-grün
ungiftig
unbedeutend
Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit
trocken
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
feucht
vollsonnig
sonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
sehr arme Böden
arme Böden
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
Amerika
Nordamerika
befriedigend
Sehr gering
strukturbildender Solitär
verträglich
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Steppenpflanzung
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hauptsortiment
winter-/immergrün
Lebensbereich
Gehölz/Wald
Alpinum
Felssteppen