Olea europaea / Olivenbaum

Olea_europaea_olivenbaum_11 Familie Oleaceae, Ölbaumgewächse
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Olea europaea
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Olea europaea (Olivenbaum):


Olea europaea kommt natürlicherweise praktisch im gesamten Mittelmeerraum sowie in Süd-Afrika vor. Ob es sich hierbei tatsächlich überall um urwüchisge Vorkommen handelt, ist nicht mehr mit Bestimmtheit zu sagen. Der Olivenbaum wird hier schon seit Menschengedenken kultiviert.

Er gedeiht in (voll-)sonnigen Hängen auf stickstoff- und basenreicheren, skelettreichen Lehmböden.



Im Mittelmeerraum wie hier auf Sardinien ist Olea europaea auf Schafweiden ein häufiger Gast.

Beschreibung

Der nicht winterharte Olivenbaum ist in den Subtropen ein kleiner, immergrüner Baum von 10-15 m Höhe mit im Alter ausgesprochen knorrigen Wuchsformen.

Das ledrige Laub ist unterseits silbrig und oberseits grau-grün.

Die Blüten sind unauffällig, der Fruchtansatz ist in Mitteleuropa zu vernachlässigen.

Die Macht der Reihung hilft dem Fremdling, sich wohl zu fühlen. Schön auch, wie das grau der Töpfe mit dem, Laub der Olivenbäume (Olea europaea) harmoniert.

Die Macht der Reihung hilft dem Fremdling, sich wohl zu fühlen.

Verwendungshinweise

Der Ölbaum gehört sich zu den kulturhistorisch bedeutsamsten Pflanzen überhaupt. Sie sind neben Lavendel und Feigenbaum der Inbegriff der mediterranen Pflanze.

Daher ist es natürlich reizvoll, den Olivenbaum in mediterrane Pflanzkonzepte einzubinden. Dies ist wegen der erforderlichen frostfreien, hellen Überwinterung und der Größenentwicklung ein sehr aufwändiges Unterfangen. Ein Einsatz kommt daher nur in repräsentativen Anlagen mit höchstem gärtnerischem Pflegeaufwand in Frage.

Änliche Effekte können mit weniger Aufwand auch mit winterharten Kleinbäumen wie Weidenblättrige Birne (Pyrus salicifolia), Ölbaumblättrige Birne (Pyrus elaegrifolia) oder Ölweiden (Eleagnus spec.) erzielt werden.



In Mitteleuropa war der Ölbaum lange Zeit ein Symbol absolutistischer Macht.

Kultur

Erforderlich für ein befriedigendes Gedeihen in Mitteleuropa sind wärmebegünstigte, windgeschützte, vollsonnige Standorte.

Der Olivenbaum verträgt kurzfristig Frostgrade. Alte Exemplare können auch längere Frostphasen im Altholz überstehen. Jüngere Triebe frieren zwar zurück. Solange der Wurzelballen nicht durchfriert oder nass steht, treiben solche Exemplare aber meist wieder aus.

Im Süd-Westdeutschen Weinbauklima gibt es auch alte, ausgepflanzte Exemplare. Das Risiko enes Totalverlustes in einem ungünstigen Winterverlauf dürfte aber immer gegeben sein.

Die Preise hängen v.a. vom Alter, weniger von den Höhenangaben ab. Die Preisangaben verstehen sich für Exemplare mittleren Alters, die bereits eine gewisse Ausdrucksstärke erreicht haben.



Der Blütenflor ist nur aus unmittelbarer Nähe wahrnehmbar.

Bilder





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Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Baum
Kleinbäume
breit ausladend
gelblich-grün
Mai
Juni
grau-grün
silbrig
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
essbar
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
vollsonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
frostfreie Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
subtropische Klimate
Europa
Mittelgebirge (montan)
Mitteleuropa
Südeuropa
mediterraner Schwerpunkt
Hügelland (collin)
Afrika
Südafrika
sehr gut
Sehr hoch
strukturbildender Solitär
verträglich
Mediterraner Garten
Terrassen-/Balkongarten
Repräsentative Gärten
für Pflanzgefäße geeignet
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Nebensortiment
winter-/immergrün
Gehölzrand/Staudenfluren