Malus floribunda / Japanischer Wild-Apfel

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Pflanzen pro qm 5.00
Wikipedia Malus floribunda

Beschreibung

Naturstandort von Malus floribunda: Der Japanische Wild-Apfel stammt vermutlich aus Japan, aufgrund der jahrhundertelangen Kultur sind über den Naturstandort gesicherte Erkenntnisse nicht verfügbar. Es steht sogar zu vermuten, dass es sich um eine reine Kulturform handelt



Frisch aufblühende Malus floribunda erscheinen in rosa Blütenpracht.

Beschreibung

Der Japanische Wild-Apfel wächst mehrstämmig als großer Strauch oder als Kleinbaum von etwa 4-8 m Wuchshöhe. Der Habitus ist breitkronig und im Alter durchaus malerisch.

Die weißen, teilweise zart rosa angehauchten Blüten erscheinen zahlreich im April bis Anfang Mai. Die Knospen sind in der Regel intensiv rosa-rot. Die Blüten verströmen einen angenehmen Duft.

Die kleinen Früchte sind gelblich-grün, orange oder rötlich und zierend, allerdings nicht schmackhaft. Aus Kreuzungen mit Sorten des Kulturapfels sind beliebte, schorfresistente Tafeläpfel wie Santana oder Topaz hervorgegangen.

Ansprechend ist die intensiv orange-rote Herbstfärbung.



Auch alte Exemplare blühen gerne noch überreich.

Verwendungshinweise

Der anspruchslose Malus floribunda ist eine gute Option für öffentliche Grünanlagen aller Art sowie für urbane Innenhöfe. Hier erfreut sich die Überflussgesellschaft daran, dass die lang haftenden Äpfelchen wenig Fallobst erzeugen bzw. im Winter von Vögeln verzehrt werden.

Im ländlichen Raum und in Privat-Gärten sind fruchttragende Kulturäpfel sinnfälliger zu verwenden.

Prinzipiell kann man Malus floribunda strauchförmig erziehen, indem man nach Bedarf die ältesten Gerüsttriebe bodennah zurückschneidet und entsprechende bodennahe Verjüngungstriebe fördert. Dies bietet sich für beengte Raumverhältnisse an.

Baumformen entwickeln aber am Ende immer den viel charakteristischeren Ausdruck.



Form mit zart-rosa Blüten-Innenseiten und kräftig rosa-roten Knospen

Kultur

Malus floribunda bevorzugt durchlässig-lehmige, frische und basenarme Standorte in windgeschützten, aber nicht sommer-heißen Lagen. Die Winterhärte ist aber in Mitteleuropa überall ausgezeichnet.

Die Art ist aber insgesamt anpassungsfähig an ein breites Spektrum von Standorteigenschaften.



Die Färbung der Früchte ist variabel.

Schnittmaßnahmen sind im Grunde nur erforderlich, um einen malerischen Habitus bei Stammformen zu erzielen. Mehrtriebige Baumformen setzen sich aus idealerweise drei grundständigen Hauptstämmen und jeweils zwei bis vier  Hauptästen zusammen. Nach innen oder steil nach oben wachsende Seitenäste werden beseitigt. Triebspitzen können ausgelichtet werden, wenn sie unter der Fruchtlast zu stark herabhängen.

Der ideale Schnittzeitpunkt ist unmittelbar nach der Blüte. Nur kräftige Verjüngungsschnitte überalterter Haupttriebe erfolgen vor der Blüte, um neues, starkes Triebwachstum zu provozieren.

Bilder





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Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Strauch
Großstrauch
Baum
Kleinbäume
rundlich
weiß
rosé-weiß
April
grün
zierende Herbstfärbung
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
ungiftig
essbar
ausgeprägt
frisch
gut drainiert
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
befriedigend
Sehr gering
strukturbildender Solitär
verträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Repräsentative Gärten
öffentliches Grün
Straßenbegleitgrün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hecken
Freie Blütenhecke
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölzrand/Staudenfluren