Macleaya cordata / Federmohn

Macleaya_cordata_federmohn_(222) Familie Papaveraceae, Mohngewächse
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Macleaya cordata

Beschreibung

Naturstandort von Macleaya cordata: Der Federmohn stammt vermutlich aus dem zentralen bis östlichen China, aus Koria und Japan. In der östlichen Hälfte Nordamerikas ist er weiträumig eingebürgert.

Macleaya cordata wächst vorrangig in Hochstaudenfluren und an Gehölzrändern. Die Standorte sind nahrhaft und dauerhaft frisch bis feucht. Die Bodenreaktion ist neutral bis sauer.

Der Federmohn bevorzugt wärmebegünstigte und sonnige bis halbschattige Lagen.



Macleaya cordata beeindruckt mit Wuchskraft und Blattschmuck.

Beschreibung

Der Federmohn ist eine sommergrüne, ornamentale Hochstaude, die auf stickstoffreichen Böden Wuchshöhen von 250 (300) cm erreichen kann. Die Art treibt weitstreichende Ausläufer und bildet zügig große, flächige Bestände.

Das Laub ist blau-grün, die gelblich-grün-rosa bis zart-rosa Blütenrispen erscheinen von Juli bis August.

Die Art ist in allen Pflanzenteilen giftig.



Exotischer Waldrand mit Funkien

Verwendungshinweise

Macleaya cordata ist eine beliebte Solitärstaude von beeindruckender Wuchskraft. Durch das ausgesprochen attraktive Laub ist sie schon lange vor der Blüte zierend.

Aufgrund ihres hohen Bekanntheitsgrad und Wiedererkennungswert hat die eigentlich exotisch anmutende Art etwas von ihrem Reiz verloren.

Denkbare Einsatzbereiche sind Bauerngärten, traditionelle Hochstaudenbeete im Kontext historischer Gebäude und in weiträumigen Innenhöfen.

Etwas ungewohntere Bilder entstehen in lichten, exotischen Waldrandsituationen in sehr weitläufigen, parkartigen Anlagen. Als Partner kommen in erster Linie andere kräftige Hochstauden wie Echter Wasserdost, Purpur-Dost, Busch-Knöterich und hohe Gräser wie Riesen-Chinaschilf oder Ruten-Hirse.



Waldlichtungsflur mit 'Korallenfeder' und Ligularia przewalskii

Kultur

Der Federmohn ist nicht nur optisch sehr dominant, sondern auch was seinen Ausbreitungsdrang betrifft. Der Platzbedarf ist  durch Beetbegrenzungen, Rhizomsperren oder Intensivrasenflächen zu begrenzen. Kombinationen mit niedrigeren Stauden sind auch möglich, wenn man im Frühling die weitstreifenden Ausläufer im Austrieb entfernt.

Trockenphasen führen zu Wachstumsverzögerungen, kurzzeitiger Trockenstress wird toleriert. Angenehmer sind aber dauerhaft frische Situationen. In niederschlagsärmeren Regionen wird im Sommer wiederholt Bewässerungsbedarf bestehen.

Winterliche Staunässe kann zu Ausfällen führen. In winterrauhen Regionen empfehlen sich außerdem windgeschützte Standorte, um Frostschäden zu vermeiden.



Blütendetail

Sorten:
  • Korallenfeder: bis 200 cm hoch, rosa-rote Blüte

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
flächendeckend
150-250 cm Höhe
weiß
rosa
Juli
August
blau-grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
unbedeutend
frisch
gut drainiert
nicht austrocknend
feucht
vollsonnig
sonnig
halbschattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
keine Bodenverdichtung
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
Japan/Korea/Sachalin/Taiwan
befriedigend
Gering
strukturbildender Solitär
unverträglich
Ländlicher Garten
Repräsentative Gärten
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Rabatte
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölzrand/Staudenfluren