Juglans cinerea

Juglans_cinerea_butternussbaum_11 Name Butternussbaum
Botanischer Name: Juglans cinerea
Familie Juglandaceae, Walnussgewächse
Pflanzen pro qm 10.00
Wikipedia Juglans cinerea
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Juglans cinerea (Butternussbaum): Juglans cinerea ist vom süd-östlichen Kanada bis in die süd-östlichen USA von den Tieflagen bis in montane Höhen verbreitet, allerdings ist er selten und tritt meist nur vereinzelt auf.



Die langen, gefiederten Blätter verleihen dem Butternussbaum einen malerischen Habitus.

Der Butternussbaum wächst in lichten, warmen Waldrandsituationen auf mäßig bis gut wasserversorgten, aber nicht staunassen, nahrhaft-skelettreichen Lehmböden.

Typische Standorte sind höhere Sedimentablagerungen in Flussauen und gut drainierte Hanglagen. Erforderlich ist eine sonnige Lage, im Unterstand von Großbäumen kümmert Juglans cinerea.

Eine ordentliche Herbstfärbung gehört unter den Gehölzen Nordamerikas zum guten Ton:





Beschreibung

Der Butternussbaum ist ein bis 12 bis 20 (25) m hoher und etwa halb so breiter Mittel-Baum mit kurzem Stamm. Die Art ist v.a. in der Jugend raschwüchsig, wird allerdings nicht älter als 100 Jahre.

Auffällig sind die eschenartigen, bis zu 50 cm langen Fieder-Blätter, die dem Baum einen feingliedrigen Habitus verleihen. Im Herbst verfärbt es sich sehr zierend in leuchtenden Gelbtönen.

Die Blüten sind unscheinbar, die Früchte prinzipiell essbar und walnussartig, allerdings ausgesprochen mühsam freizulegen. Sie sind außerdem nicht lagerfähig, weil sie schnell ranzig werden. Allerdings gibt es in Nord-Amerika Auslesen, die leichter zu öffnen sind und zu Süßwaren verarbeitet werden.

Verwendungshinweise

Juglans cinerea ist eine durchaus aparte Erscheinung, die in Parkanlagen gut einsetzbar ist. Allerdings ist die Art nur vereinzelt und fast nur als strauchförmige Containerware zu beziehen, weil die Butternuss wegen der verletzungsanfälligen Pfahlwurzel kaum verschult werden kann. Damit scheidet eine Verwendung in öffentlichen Anlagen weitgehend aus.

In den meisten Fällen wird sich ohnehin der Rückgriff auf die Echte Walnus (Juglans regia) anbieten.



An trüben Tagen fällt das warme Gelb des Butternuss-Herbstlaubes besonders wohltuend auf.

Kultur

Der Butternussbaum ist robust und weitgehend anspruchslos zu kultivieren.

Es ist zu beachten, dass die Juglans-Arten für Apfelbäume sehr unverträglich sind und in ihrem Wurzelbereich auch viele andere Stauden und Gehölze nur eingeschränkt etabliert werden können.

Wie alle Juglans-Arten sind in den Wurzeln, Fruchtkörpern und in geringerem Umfang auch in den Blättern phytotoxische Substanzen konzentriert. Gräser scheinen davon weniger beeinträchtigt zu werden.

Bilder





Juglans_cinerea_butternussbaum_11

Attribute

Lebensform Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung Geniessbarkeit/Giftwirkung
Baum
Mittelgroße Bäume
gelblich-grün
Mai
grün
ungiftig
essbar
Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P)
vorhanden
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
feucht
vollsonnig
sonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Amerika
Nordamerika
gut
Sehr gering
strukturbildender Solitär
unverträglich
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Nebensortiment
Belaubung Lebensbereich
sommergrün
Gehölz/Wald
Alpinum