Cystopteris bulbifera

Cystopteris_bulbifera_brutknospen-blasenfarn_11 Name Brutknospen-Blasenfarn
Botanischer Name: Cystopteris bulbifera
Familie Cystopteridaceae, Blasenfarne
Pflanzen pro qm 6.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Cystopteris bulbifera (Brutknospen-Blasenfarn):                                                                                        Cystopteris bulbifera stammt aus der gesamten Osthälfte der USA. Der Brutknospen-Blasenfarn wächst hier von den Tieflagen bis in montane Vegetationsstufen.

Typische Wuchsorte sind schattige Laub-Mischwälder über Kalkfelsen und absonnige, felsige Steilhänge. Diese flachgründigen Standorte sind sickerfrisch oder werden sogar von Hangwasser überrieselt. Trockenstress tritt entsprechend nicht auf.



Cystopteris bulbifera bildet gerne lockere Bestände aus.

Beschreibung

Der Brutknospen-Blasenfarn ist ein bis 40 cm hoch werdender, locker horstiger und wüchsiger Farn, der auf den filigranen Wedeln Brutbulben entwickelt, aus denen sich junge Farnpflanzen entwickeln.

Charakteristisch ist der im Austrieb bräunlich-rote Wedel-Stiel. Später vergrünt dieser.

An zusagenden Standorten breitet sich der Blasenfarn so willig in die Fläche aus, wird aber nicht lästig.



Die zarten Wedel erzeugen luftige Strukturen.

Verwendungshinweise


Der Brutknospen-Blasenfarn wird in Europa nur selten eingesetzt. Dabei hat er ein hinreichend eigenständiges Erscheinungsbild. Insbesondere seine Neigung, locker-flächige Bestände zu bilden, ohne dabei unduldsam zu sein, ist sogar ein Alleinstellungsmerkmal.

Der Blasenfarn ist eine gute Art für schattige, möglichst Luftfeuchte Standorte. Er kann zur Unterpflanzung von Gehölzen oder absonnig im kühlen Schatten von Gebäudeteilen verwendet werden.

Besonders wirkungsvoll ist der Blasenfarn in Verbindung mit Kalkfelsen und hangseitig wasserversorgten (Kalk-)Trockenmauern.

Generell sollte man sich seinen Verbreitungswunsch zu Nutze machen und Raum für die Entwicklung größerer Bestände lassen.



Die Brutknospen ermöglichen es Cystopteris bulbifera, auch auf feuchten Mauern Fuß zu fassen.

Kultur

Der humose Boden sollte Kalkgesteinsanteile enthalten, gut drainiert aber dauerhaft frisch sein. Trockenphasen werden nur in schattigen, luffeuchten Lagen ohne Bewässerung überstanden.

Unter solchen Bedingungen funktioniert der Blasenfarn zuverlässig.



Im Austrieb fallen die braun-roten Stiele besonders auf und kontrastieren angenehm mit den maigrünen Fiederblättchen.

Bilder





Cystopteris_bulbifera_brutknospen-blasenfarn_11

Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blattfärbung Duft Wasserhaushalt
Staude
Farn
flächendeckend
30-60 cm Höhe
grün
hellgrün
unbedeutend
frisch
nass
nicht austrocknend
feucht
Lichtansprüche Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft
halbschattig
sommerlich schattig
ganzjährig schattig
absonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Amerika
Nordamerika
BEWERTUNGEN Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
gut
Mittel
strukturbildender Gruppen-Solitär
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Asiatisch-Exotischer Garten
Mediterraner Garten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hauptsortiment
sommergrün
Gehölz/Wald
Gehölzrand/Staudenfluren