Crataegus crus-galli / Hahnensporn-Weißdorn

Crataegus_crus-galli_hahnensporn-wei%c3%9fdorn_11 Familie Rosaceae, Rosengewächse
Pflanzen pro qm 1.00
Wikipedia Crataegus crus-galli
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Crategus crus-galli: Der Hahnensporn-Weißdorn stammt aus der Osthälfte Nordamerikas, wo er vom Golf von Mexiko bis in den Norden Kanadas vorkommt.

Crataegus crus-galli ist sehr anpassungsfähig an die Standortbedingungen und besiedelt ein weites Spektrum von Waldrändern, Gebüschen und Landschaftshecken.

Bevorzugt werden schwach alkalische bis schwach saure, mäßig nahrhafte Standorte in sonnig-warmen Lagen. Ideal sind dauerhaft frische, skelettreich-durchlässige Böden.

In Nordamerika wird die Art verbreitet als Landschaftsgehölz und zur Rekultivierung eingesetzt.



Im sonnigen Freistand entwickelt sich der charakteristische Habitus.

Beschreibung

Der sommergrüne Hahnensporn-Weißdorn ist ein bis 6 - 10 m hoher, meist mehrstämmiger Kleinbaum oder Großstrauch mit waagerecht abgehenden Seitenästen. Alte Exemplare könne 5 -6 m in die Breite gehen. Die Art ist trägwüchsig.

Die weißen Blüten im Juni sind relativ groß und stehen in armblütigen Schirmrispen. Ihr Duft wird teilweise als etwas unangenehm empfunden.

Die orange-roten, im reifen Zustand dunkel-roten Früchte sind relativ groß, aber meist nicht zahlreich. Sie haften nicht selten den ganzen Winter hindurch, verlieren dabei aber zunehmend an Leuchtkraft.

Das Herbstlaub verfärbt sich zierend von Orange-Rot über Purpur-Rot zu Braun-Rot.

Verwendungshinweise

Der Hahnendorn-Weißdorn entwickelt im Alter durch die etagenartig, waagerecht abstehenden Äste einen charakterstarken Habitus, wenn er als Solitär eingesetzt wird.

Er ist aber durchaus auch eine Bereicherung für freie Blütenhecken in räumlich großzügigen, parkartigen Anlagen.

Im ländlichen Raum sind die in mitteleuropa heimischen Crataegus laevigata bzw. Crataegus monogyna zu bevorzugen.



Und auch die Herbstfärbung überzeugt an sonnigen Standorten besonders.

Kultur

An die Kulturbedingungen stellt die Art kaum Ansprüche, sollte aber nicht schattig stehen. In möglichst sonnigen Lagen färbt sich auch das Herbstlaub intensiver aus.

Etablierte Exemplare überstehen mitteleuropäische Trockenphasen auch auf leichten Böden problemlos. Sie ist sogar gegen die Einwirkung von Streusalz relativ tolerant.

Bilder





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Attribute

Lebensform Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung Zierwert Frucht
Strauch
Großstrauch
Baum
Kleinbäume
weiß
Mai
dunkel-grün
zierende Herbstfärbung
zierend/strukturstark
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
ausgeprägt
eher unangenehm
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
feucht
sonnig
halbschattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
salzhaltig
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Amerika
Nordamerika
befriedigend
Sehr gering
strukturbildender Solitär
Repräsentative Gärten
öffentliches Grün
Straßenbegleitgrün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Hecken
Freie Blütenhecke
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Nebensortiment
sommergrün
Gehölzrand/Staudenfluren