Cotoneaster horizontalis / Fächer-Zwergmispel

Familie Rosaceae, Rosengewächse
Pflanzen pro qm 3.00
Wikipedia Cotoneaster horizontalis
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Cotoneaster horizontalis: Die Fächer-Zwergmispel wächst in Bergregionen Chinas in Höhenlagen von 1.500 bis 3.500 m. Cotoneaster horizontalis besiedelt hier vorrangig basenreiche, mäßig trockene bis frische, mäßig nahrhafte Fels- und Schotterböden an sonnigen bis halbschattigen Hängen.



Cotoneaster horizontalis beeindruckt v.a. mit der herbstlichen Laubverfärbung.

Als sehr beliebte Kulturpflanze ist sie in fas ganz Europa, an der OStküste Nordamerikas und in Argentinien neophytisch eingebürgert. In Deutschland findet man verwilderte Bestände v.a. in den Mittel- und Süddeutschen Wärmeregionen und den Wärmeinseln Berlin und Hamburg. In der Schweiz ist noch häufiger und fehlt lediglich im Alpenraum.

Beschreibung: Cotoneaster horizontalis ist ein bis 150 cm hoher und 300 cm breiter, sommergrüner Kleinstrauch mit fächerartig anmutenden Zweigen. Die Art ist recht trägwüchsig.

Die kleinen rosé-weißen Blüten im Juni sind weniger bedeutend als die Zierwirkung der leuchtend roten Früchte.

Im Spät-Herbst verfärbt sich das Laub von leuchtend Orange zu Purpur-Rot.

Verwendungshinweise: Die wärmeliebende Cotoneaster horizontalis ist ausgesprochen anspruchslos und wurde eine zeitlang sehr ausgiebig an Wänden gepflanzt, wo sich die Triebe angelehnt in die Höhe entwickeln. Mittlerweile ist sie etwas aus der Mode gekommen.

Daneben sieht man sie gelegentlich in pflegefreien öffentlichen Grünflächen und Abstandsgrün aller Art, wo sie sich in den Cotoneaster-Standard-Komplex einreiht.

Um in anspruchsvollen Gartenkonzepten geeignete Einsatzformen zu finden, bedarf es innovativer Ideen.

Cotoneaster horizontalis wird auch als Halbstamm angeboten.

Kultur: Mitteleuropäische Trockenphasen überstehen etablierte Exemplare klaglos. Staunässe ist der Vitalität dagen abträglich.

Ansonsten ist die Fächer-Zwergmispel praktisch unverwüstlich.



Die charakteristische Wuchsform, der Fruchtschmuck und das Herbstlaub sowie die große Anspruchslosigkeit erklären die Beliebtheit der Fächer-Zwergmispel.

Sorten:
  • Robusta: wüchsig, bis 200 cm hoch und 350 cm breit, späte, späte, intensiv scharlach-rote Herbstfärbung
  • Saxatilis: zwergwüchsig, bis 30 cm hoch und 60 cm breit, späte, leuchtend rote Herbstfärbung
  • Tangstedt: zwergwüchsig, bis 40 cm hoch und 100 cm breit, späte, leuchtend rote Herbstfärbung



Im Gegensatz zur Blüte sind die Früchte zierend.

Bilder















Attribute

Lebensform Sträucher/Bäume Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Strauch
Halb-/Zwergstrauch
Klein-Strauch
Kletterpflanze
Klimmend
niederliegend/kriechend
breit ausladend
weiß
rosé-weiß
Juni
dunkel-grün
zierende Herbstfärbung
Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
zierend/strukturstark
ungiftig
vorhanden
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
sonnig
halbschattig
absonnig
Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
kalk-/basenreich
arme Böden
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
ausgeprägte Warmlage
hitzeanfällige Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
in Sonderfällen
Sehr gering
strukturbildender Solitär
strukturbildender Gruppen-Solitär
verträglich
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung
öffentliches Grün
Straßenbegleitgrün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Insektenweide
Hauptsortiment
sommergrün
zierende Winterstruktur