Carex muskingumensis // Palmwedel-Segge

Familie Cyperaceae
Pflanzen pro qm 6.00
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Carex muskingumensis

Die Palmwedel-Segge hat ihren Verbreitungsschwerpunkt in den Vereinigten Staaten südlich der Großen Seen.

Carex muskingumensis wächst in colliner bis submontaner Höhenlage in dauerfrischen bis feuchten Auwiesen und Auwäldern sowie an Gewässerufern in sonnigen bis halbschattigen Lagen.

Die Substrate sind sauer bis schwach basisch und mäßig nahrhaft. Bevorzugt werden humose Lehmböden.



Frisch-grünes Laub und buschiger, etwas malerischer Habitus zeichnen die Palmwedel-Segge aus,

Beschreibung
Die sommergrüne Palmwedel-Segge bildet lockere, bis 70 cm hohe Horste mit frisch-grünem, leicht überhängenden Laub, das bei genauem Hinsehen entfernt an Palmwedel erinnert.

Charakteristisch sind die heu-gelben Blütenähren, die ab Ende Juni erscheinen und bis in den Früh-Herbst zierend sind.



In Staudenbeeten wird die Art gerne als luftiges Bindeglied eingesetzt. Hier sind der Kandelaber-Ehrenpreis und auch der Hohe Stauden-Phlox standörtlich stimmige Begleiter. Der Purpur-Scheinsonnenhut bevorzugt dagegen etwas trockenere Standorte.

Verwendungshinweise
Carex muskingumensis kann als Ergänzung an Teichrändern oder dauerhaft frischen, vollsonnigen bis absonnigen Pflanzflächen im Umfeld baulicher Anlagen eingesetzt werden.

Sie entfaltet einen eigenen, etwas fremdartigen Charakter mit recht hohem Wiedererkennungswert. Sie kommt daher auch für repräsentative Situationen und mediterrane/exotische Ansätze in Frage.

Anders als viele andere Gräser ist die Winterstruktur allerdings unbedeutend. Die Samenstände haften mitunter zwar bis zur nächten Blüte, bleiben aber recht unauffällig.



Unter lichten Baumbeständen fühlt sich die Palmwedel-Segge auch noch sichtlich wohl. Hier steht sie zusammen mit Herbst-Anemonen.

Kultur
Trockenheit verträgt die Palmwedel-Segge nicht bzw. nur kurzzeitig. Auch dauerhaft nasse Standorte führen zu unbefriedigenden Ergebnissen. Wechselfeuchte Bedingungen, die sogar einige Tage flache Überstauung beinhalten dürfen, sind dagegen unproblematisch.

Ein (voll-)sonniger Standort ist bei ausreichender, d.h. frischer Wasserversorgung gut möglich.

Auf übermäßig stickstoffreichen Substraten ist die Art oft nicht ausreichend standfest.



Großflächig eingesetzt sorgt die Palmwedelsegge im Sommerhalbjahr für weich fließende Texturen.

Sorten:
  • Little Midge: nur 30 cm hoch, kompakt-halbkugliger Wuchs mit kleinen, nadelartigen Blättern
  • Silberstreif: Laub mit dezent-zartem, weißen Randstreifen
  • Variegata: Laub mit breitem weißen Mittelstreifen, im Schatten kümmerlich und vergrünend
  • Bilder
























    Attribute

    Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
    Staude
    Gras
    30-60 cm Höhe
    gelblich-grün
    Juli
    August
    hellgrün
    weiß
    panaschiert
    Zierwert Frucht Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche
    zierend/strukturstark
    ungiftig
    unbedeutend
    frisch
    nicht austrocknend
    feucht
    vollsonnig
    sonnig
    halbschattig
    sommerlich schattig
    absonnig
    Bodenansprüche Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN
    ph-neutral
    kalkarm, leicht sauer
    kalkfrei, sauer
    (lehmiger/humoser) Sand
    durchlässiger Lehm
    Lehm
    humos
    starker Wurzeldruck
    mittlere Böden
    reiche Böden
    sehr wintermilde Lage
    Normal- bis winterrauhe Lage
    frostarme Lage
    luftfeuchte und/oder kühle Lagen
    wintermilde Lage
    Amerika
    Nordamerika
    befriedigend
    Gering
    strukturbildender Gruppen-Solitär
    Gruppen-Verbands-Pflanze
    Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
    Mediterraner Garten
    Terrassen-/Balkongarten
    Repräsentative Gärten
    Wassergarten
    für Pflanzgefäße geeignet
    Wiese/Prärie
    Hauptsortiment
    sommergrün
    Wasserrand/Sumpf