Camassia quamash (Camassia esculenta) // Essbare Prärielilie

Familie Asparagaceae, Spargelgewächse
Pflanzen pro qm 150.00
Wikipedia Camassia quamash (Camassia esculenta)
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Camassia quamash: Die Essbare Prärielilie stammt aus dem westlichen Nordamerika und tritt von den Tiefebenen bis in die submontane Stufe auf.

Die Essbare Prärielilie kommt dort in diversen Unterarten vorrangig in extensiv genutzten Feucht-Wiesen und an den Ufern von Wiesenbächen vor.

Die Standorte sind mäßig nahrhaft und mehr oder weniger neutral.

Die Essbare Prärielilie (Camassia quamash) kommt eigentlich in Feuchtwiesen vor, macht sich aber auch auf trockeneren Plätzen sicher.

In Kultur macht sich die Essbare Prärielilie auch auf mäßig trockenen Standorten gut, bleibt hier aber deutlich niedriger.

Beschreibung

Camassia quamash ist ein vorsommergrüner Zwiebelgeophyt. Sie bleibt mit 40 (60) cm hohen Blütenständen deutlich zierlicher als die Gewöhnliche Prärililie oder gar die Leichtlin-Prärielilie.

Die Blüten sind kräftiger blau oder violett-blau mit deutlich kontrastierenden gelben Staubgefäßen. Die Blütezeit erstreckt sich von Mitte Mai bis Mitte Juni.

Synonym wird auch Camassia esculenta als wissenschaftlicher Name verwendet.

Verwendungshinweise

Camassia quamash kann wie die ganz ähnliche Leichtlin-Prärielilie am Besten in Verbindung mit niedrigen und halbhohen Gräsern in dauerhaft frischen bis feuchten Wiesen oder an lichten Stellen vor Gehölzen verwendet werden, um das nach dem Ende der Blüte unansehnlich werdende Laub zu kaschieren.

Auch die Essbare Prärielilie kommt in großflächiger Pflanzung mit wiesenartigem Charakter am besten zur Geltung. Sie blüht zwei bis drei Wochen nach Gewöhnlicher Prärielilie und Leichtlin-Prärielilie.

Kultur

Bis zum Ende der Blüte ist ein dauerfrischer Boden erforderlich, im Hochsommer sind Trockenphasen unschädlich.

Bei zu nährstoffreichen Standorten besteht die Gefahr, dass die Art von Großstauden verdrängt wird, generell sollte nur mit verträglichen, zierlicheren Gräsern und Stauden kombiniert werden. Wiesen sollten erst nach der Samenreife (Mitte Juli) erstmalig gemäht werden.

An geeigneten Standorten verwildern Prärielilien durch Tochterzwiebeln und Selbstaussat sehr willig. Bei der Wahl der Pflanzdichte sollte dieser Umstand aus Kostengründen berücksichtigt werden, da die Zwiebeln der Präriekerzen vergleichsweise kostenintensiv sind.

Sorten:
  • Blue Melody: tief-blaue Blüten, gelblich-weiß gerandete Blätter, etwa doppelt so teuer wie die botanische Art
  • Orion: tief violett-blaue Blüten
  • Bilder






    Attribute

    Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
    Staude
    Zwiebel/Knolle
    Blütenstauden/-Kräuter
    horstartig
    30-60 cm Höhe
    violett
    blau
    Juni
    grün
    Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
    ungiftig
    essbar
    unbedeutend
    frisch
    feucht
    vollsonnig
    sonnig
    halbschattig
    mäßig kalk-/basenreich
    ph-neutral
    kalkarm, leicht sauer
    durchlässiger Lehm
    Lehm
    humos
    Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
    arme Böden
    mittlere Böden
    sehr wintermilde Lage
    Normal- bis winterrauhe Lage
    frostarme Lage
    ausgeprägte Warmlage
    gemäßigte Klimate
    wintermilde Lage
    Warmlagen
    Amerika
    Nordamerika
    gut
    Mittel
    aspektbildender Flächenfüller
    verträglich
    Mediterraner Garten
    Repräsentative Gärten
    Rabatte
    Wiese/Prärie
    Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
    Hauptsortiment
    vorsommergrün
    Wiesen