Bergenia purpurascens / Purpurrötliche Bergenie

Bergenia purpurascens purpurr%c3%b6tliche bergenie 11 Familie Saxifragaceae, Steinbrechgewächse
Pflanzen pro qm 6.00
Wikipedia Bergenia purpurascens
Verbreitungskarte Verbreitungskarte

Beschreibung

Naturstandort von Bergenia purpurascens: Die Purpurrötliche Bergenie kommt im zentralen und östlichen Himalaya in den montanen bis alpinen Vegetationszonen vor. 

Bergenia purpurascens wächst in sonnigen bis absonnigen Felsmatten, in Gebüschen und auf Waldlichtungen.

Sie besiedelt basenarme, humos-skelettreiche Substrate. Die Standorte sind mäßig trocken bis frisch und nur mäßig nahrhaft.



Bergenia purpurascens wird meist im Vordergrund mehr oder weniger klassischer Staudenbeete eingesetzt, könnte aber mehr leisten.

Beschreibung

Die Purpurrötliche Bergenie ist eine wintergrüne Staude mit kriechendem, niederliegendem, purpur-rotem Stamm. Sie erreicht Wuchshöhen von 30 bis 40 cm.

Die großen, rundlichen Blätter sind ledrig und glänzend grün. Sie verfärben sich im Herbst bis zum Frühjahr leuchtend rot . Die purpur-rosa  Blüten stehen in aufrechten Trugdolden und erscheinen im April/Mai.

Von der sehr ähnlichen, handelsüblichen Bergenia cordifolia unterschiedet sie sich vorrangig durch die intensivere Verfärbung des Herbst-/Winterlaubes.

Verwendungshinweise

Die Purpurrötliche Bergenie gehört nicht zum Standardsortiment, ist aber im Handel erhältlich.

Wie die übrigen Bergenien kann sie für sonnige, halbschattige und absonnige Bereiche im Alpinarium, an Mauern und zur Unterpflanzung lichter Gehölzbestände verwendet werden.

In anspruchsvollen Anlagen ist ein Einsatz mit Bedacht zu wählen. Generell helfen betont naturalistische Gestaltungen, Bergenien mit anderen Augen wahrzunehmen. Glaubwürdig sieht es z.B. aus, wenn die Bestände nicht so dicht stehen, sondern locker-rasig gehalten werden, Felsen umwachsen dürfen und dazwischen niedrige Seggenrasen z.B. aus Carex siderosticta oder Carex comans und vielleicht einige eingestreute Inseln des teppichartigen Farns Blechnum penna-marina stehen.

Kultur

Die Art ist robust und pflegeleicht. Sie bevorzugt humose, skelettreiche Lehmböden mit geringen Kalkgehalten in sonnigen bis nicht zu verschatteten Lagen.

Etablierte Exemplare überstehen Trockenphasen klaglos, während Staunässe ungünstig ist.

Sorten:
  • Wintermärchen: Handelsstandard, dem Typ sehr ähnlich

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
30-60 cm Höhe
rot
rosa
pink
April
Mai
grün
zierende Herbstfärbung
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
ungiftig
unbedeutend
mäßig trocken
frisch
gut drainiert
sommertrocken
sonnig
halbschattig
absonnig
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
(lehmiger/humoser) Sand
durchlässiger Lehm
humos
poröser Schotter
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Einsatzbereich
mittlere Böden
reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Asien
Ostasien/China/Mandschurei
befriedigend
Gering
Gruppen-Verbands-Pflanze
verträglich
Asiatisch-Exotischer Garten
Repräsentative Gärten
Steingarten/Alpinum
Waldgarten
für Pflanzgefäße geeignet
öffentliches Grün
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Rabatte
Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Nebensortiment
winter-/immergrün
Gehölz/Wald
Alpinum
Felssteppen
Gehölzrand/Staudenfluren