Anemone nemorosa x ranuncoloides (Anemone x lipsiensis) / Leipziger Buschwindröschen

Anemone_nemorosa_x_ranuncoloides_anemone_x_lipsiensis__leipziger_busch-windr%c3%b6schen_11 Familie Ranunculaceae, Hahnenfußgewächse
Pflanzen pro qm 35.00

Beschreibung

Naturstandort von Anemone nemorosa x ranuncoloides (Leipziger Buschwindröschen):


Anemone nemorosa x ranuncoloides ist in ganz Mittel- und Osteuropa bis zum Kaukasus in frischen bis feuchten Laubwäldern und Gebüschen verbreitet. In Mitteleuropa fehlt die Art entlang der Atlantikküste.

Das Leipziger Buschwindröschen tritt nur dort auf, wo die beiden Elternarten Anemone nemorosa und Anemone ranunculoides gemeinsam vorkommen und ist insgesamt recht selten.

Anemone nemorosa x ranuncoloides ist eine Charakterart der dellaubwälder und kommt hauptsächlich auf grundwasserbeeinflussten Eichen-Hainbuchenwäldern und grundfeuchten Mull-Buchenwäldern sowie in Hartholzauen vor.

Bezüglich der Standortansprüche liegt die Art zwischen dem bezüglich der Wasserversorgung und der Stickstoffversorgung anspruchsvollen Anemone rapunculoides und der sehr flexiblen Anemone nemorosa.



Solche Bestände des Leipziger Buschwindröschens sieht man nicht alle Tage.

Beschreibung

Anemone nemorosa x ranuncoloides ist ein vorsommergrüner Rhizom-Geophyt, der durch das kriechende, verzweigte Rhizom meist in größeren, breit-horstigen bis flächigen Beständen auftritt.

Sie erreicht Wuchshöhen von 10 bis 15 cm. Die kühl-blass-gelben Blüten erscheinen ab Anfang April bis Mitte Mai.

Im Handel wird die Art meist unter "Anemone x lipsiensis" geführt.

Verwendungshinweise

Anemone nemorosa x ranuncoloides ist eine schöne, sehr selten verwendete Option in größeren Beständen zur Unterpflanzung naturnaher, sommergrüner Baumbestände und Gehölze in parkartigen Anlagen.

Im Vergleich zur bekannten Anemone nemorosa stellt das Leipziger Buschwindröschen die interessantere Alternative dar. Sie sorgt eigentlich immer für zusätzliche Aufmerksamkeit und bedient die menschliche Neugierde.



Naturstandort am frischen, absonnigen Waldrand

Kultur

Die Art entzieht sich der Konkurrenz durch wuchskräftigere Konkurrenzstauden und sommerlicher Trockenheit und ist dadurch recht pflegeextensiv.

Ungünstig ist dagegen eine Kombination mit wintergrünen Waldgräsern und wuchernden Frühlingsgeophyten wie Allium ursinum.

An zusagenden Standorten breitet sich die Art vegetativ willig aus.

Bilder





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Attribute

Lebensform Stauden/Gräser/Farne Blütenfarbe Blütezeit Blattfärbung
Staude
Zwiebel/Knolle
Blütenstauden/-Kräuter
bodendeckend
horstartig
bis 15 cm Höhe
15-30 cm Höhe
hell-gelb
April
dunkel-grün
Geniessbarkeit/Giftwirkung Duft Wasserhaushalt Lichtansprüche Bodenansprüche
giftig
unbedeutend
frisch
wechselfeucht
feucht
sonnig
halbschattig
sommerlich schattig
absonnig
stark kalk-/basenreich
mäßig kalk-/basenreich
ph-neutral
kalkarm, leicht sauer
kalkfrei, sauer
durchlässiger Lehm
Lehm
humos
starker Wurzeldruck
keine Bodenverdichtung
kalk-/basenreich
Nährstoffversorgung (N + P) Klima/Frostsicherheit Herkunft BEWERTUNGEN Wälder
mittlere Böden
reiche Böden
sehr reiche Böden
sehr wintermilde Lage
Normal- bis winterrauhe Lage
frostarme Lage
luftfeuchte und/oder kühle Lagen
gemäßigte Klimate
wintermilde Lage
Warmlagen
Europa
Tiefland
Mittelgebirge (montan)
alpin
Nordeuropa
Mitteleuropa
Osteuropa/Kaukasus
Hügelland (collin)
Asien
Zentral-Asien
gut
Gering
aspektbildender Flächenfüller
verträglich
Laubwälder
Buchenwälder
Mull-Buchenwälder
Feuchtwälder
Auwälder
Einsatzbereich Handelsgängigkeit Belaubung Lebensbereich
Ländlicher Garten
Repräsentative Gärten
Waldgarten
öffentliches Grün
Grünanlagen geringer Pflegestufe
Grünanlagen hoher Pflegestufe
Wiese/Prärie
Nebensortiment
vorsommergrün
Gehölz/Wald
Wiesen
Gehölzrand/Staudenfluren